Die
Teufelsbrücke in Thüringen auf dem Gleitsch , der sich in der Nähe von
Fischersorf und Saalfeld befindet, ist ein geschütztes Bodendenkmal. Es
handelt sich hierbei um eine im Zechstein gelegene Höhle deren
Höhlendach teilweise eingestürzt ist.
Die Höhle
wurde am Ende der letzten Kaltzeit im Zeitraum von 13400 bis 12300
v.u.Z besiedelt. Verschiedene Funde von Kochen und Geräten aus Stein
konnten der Kultur des Magdalenien zugeordnet werden.
Zur
Zeit der Besiedelung der Höhle bildete die Jagd auf Wildpferde und
andere Tiere in der damaligen offenen Landschaft, die Nahrungsgrundlage.
Das
Höhlendach stürzte erst nach der steinzeitlichen Besiedlung ein. Die
Höhle wurde von der Eisenzeit bis ins Mittelalter immer wieder genutzt.